Was ist Weltwärts? PDF Imprimir Correo electrónico

“Lernen durch tatkräftiges helfen”, so das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit), ist das Motto des 2007 ins Leben gerufenen entwicklungspolitischen Freiwilligendiensts weltwärts.

Das Interesse und die Motivation von jungen Menschen sich im Ausland zu engagieren ist groß, doch oft sind damit hohe Kosten verbunden. Deshalb entwickelte das BMZ weltwärts, einen öffentlich geförderten Freiwilligendienst. Dieser wird von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Experiment e.V. in Kooperation mit Partnerorganisationen durchgeführt.

Ziele

Ziele von weltwärts

Weltwärts
verfolgt das Ziel einen wichtigen Beitrag zur entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit zu leisten. Es soll durch gemeinsames Arbeiten und Lernen gegenseitige Verständigungund Wertschätzung, Respekt und Toleranz gefördert werden. Das Engagement regt einerseits die Freiwilligen dazu an globale Abhängigkeiten und Wechselwirkungen zu reflektieren und andererseits stärkt es die Projektpartner im Sinne der Selbsthilfe und in Richtung globale Gerechtigkeit.

Wer Kann teilnehmen?

Für wen ist weltwärts?

Am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts können junge Erwachsene im Alter von 18 bis 28 Jahren teilnehmen. Voraussetzung ist die deutsche Staatsbürgerschaft oder eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis, sowie Haupt- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung bzw. Fach- oder Hochschulreife. Darüber hinaus sind Weltoffenheit, Interesse an anderen Kulturen, Teamfähigkeit und Engegement wichtige Eigenschaften für einen Freiwilligendienst.

Ablauf

Interessierte bewerben sich bei einer Entsendeorganisation in Deutschland. Diese geben die Informationen an das weltwärts-Sekreteriat weiter.

Mit der Bewerbung entscheiden sich die Interessierten für ein Land. Die deutsche Organisation stellt nach erfolgreicher Bewerbung den Kontakt zu der Organisation im entsprechenden Land her. Wenn ein geeignetes Projekt gefunden wurde, kanns losgehen! Die Interessierten belegen vor ihrer Abreise zunächst ein Vorbereitungsseminar.  Vor Ort werden die Freiwilligen dann von einem/r Metor/in betreut und erhalten ein Zwischenseminar. Nach Abschluss des Projekts wird ein Bericht erwartet und ein verpflichtendens Abschlussseminar muss besucht werden.

Leistungen

Kosten/Stipendium:

Für die Freiwilligen werden im Rahmen des weltwärts-Programms alle wesentlichen Kosten übernommen.
Von den Entsendeorganisationen werden weder Vermittlungsgebühren noch Aufwandsentschädigungen für den Freiwilligendienst erhoben.

Mit Unterstützung der weltwärts-Förderung erhalten die Freiwilligen von ihrer Entsendeorganisation bzw. der Partnerorganisation ein

  • Taschengeld von monatlich 100 Euro
  • vor Ort eine angemessene und ortsübliche Unterkunft und Verpflegung
  • Erstattung der Reisekosten, Versicherung, Seminare vor, während und nach dem Dienst sowie Erstattung der Anfahrten zu den Veranstaltungsorten der Seminare.

Von den Freiwilligen wird jedoch erwartet, dass sie sich schon vor der Ausreise für das Partnerprojekt ihrer Entsendeorganisation einsetzen, zum Beispiel durch Informationsveranstaltungen, das Sammeln von Spenden, die Gründung privater Förderkreise oder andere Aktionen. Die Freiwilligen werden gebeten, Spenden in Höhe von 150 Euro pro Monat zur Kostendeckung ihres Aufenthaltes aufzubringen. Die Auswahl der Freiwilligen wird jedoch nicht von der Höhe der aufgebrachten Spenden abhängig gemacht, sondern richtet sich allein nach den persönlichen Qualifikationen.

Versicherung:

Die Entsendeorganisationen stellen sicher, dass für die Freiwilligen folgende Versicherungen abgeschlossen werden:

  • Unfallversicherung inklusive Invalidität (Versicherungssumme 200.000 Euro mit 225 Prozent Progression)
  • Haftpflichtversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Rücktransportversicherung (in der Regel in der Auslandskrankenversicherung enthalten)

Flugtransfer:

Vor dem Abflug erhalten die Freiwilligen über ihre deutsche Entsendeorganisation ein Transfercode mitgeteilt. Mittels diesem werden sie von den Flughafentranferbussen direkt zu ihrer Gastfamilie gebracht.

Sprachkurs:

Bis zur Ausreise sollten alle Freiwilligen ihre Sprachkenntnisse auffrischen. Nur mit guten Sprachkenntnissen können die BewerberInnen in einem fremden Land sinnvoll eingesetzt werden.

Während der ersten Wochen in Chile findet für alle Freiwilligen ein obligatorischer halbtägiger Sprachkurs statt, dieser ist Teil des Orientierungsseminars. (Faltan Fotos)

Eigene Verantwortung

Visum:

Sobald der Ausreisetermin bekannt ist, sollten die Freiwilligen ein Visum beantragen. In einigen Fällen kann die Ausstellung des Visums längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Gebühren für das Visum tragen die Freiwilligen. (Siehe Visuminformationen)

Impfungen:

Für jedes Land sind die bestehenden Impfempfehlungen und -vorschriften zu beachten. Freiwillige sollten sich frühzeitig bei der Entsendeorganisation oder bei ihrem Hausarzt über die notwendigen Impfungen informieren. Um einen zuverlässig wirksamen Impfschutz zu erreichen, müssen verschiedene Impfungen in bestimmten zeitlichen Abständen wiederholt werden. (Siehe medizinische Hinweise)

Betreuung und Projekte

Gastfamilie:

Während der Orientierungswoche (erste Woche in Chile) wohnen die Freiwilligen bei Gastfamilien in Santiago. Je nach Projekt leben die Freiwilligen weiterhin in einer Gastfamilie (in einem anderen Ort) oder in einem Freiwilligenzimmer direkt im Projekt. (Faltan Fotos)

Seminare:

Die Entsendeorganisationen führen Vorbereitungsseminare durch, die insgesamt etwa 7 Tage dauern. Die Teilnahme daran ist verpflichtend. Die Seminare behandeln unterschiedliche Themen wie interkulturelles Lernen, Konfliktmanagement, Projektmanagement und Länderkunde. Sie vermitteln den Freiwilligen ein realistisches Bild von den zu erwartenden Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Die erste Woche in Chile (Santiago) ist einem Orientierungsseminar gewidmet. Dieses besteht aus einem Sprachkurs, Stadtbesichtigungen und Seminareinheiten über Chile wie z.B. Geographie, Kultur, Ökonomie etc.

Nach einem Drittel der Projektzeit müssen die Freiwilligen an einem Zwischenseminar teilnehmen, das von einem Kooperationspartner durchgeführt wird.

Nach der Rückkehr bieten Nachbereitungsseminare die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Freiwilligen. (Faltan Foto)

Projekteinsatz und Projektbegleitung:

In Chile haben die Projekte eine Dauer von 12 Monaten. Die Arbeit beträgt in der Regel 40 Wochenstunden.

Das gemeinsame Arbeiten, das alltägliche Voneinander-Lernen und der kulturelle Austausch im Mittelpunkt des Freiwilligendienstes.

Der Projektpartner stellt für die Freiwilligen eine Betreuungsperson zur Verfügung. Diese macht die Freiwilligen mit Unterkunft und Arbeitsplatz vertraut, begleitet den Einsatz fachlich und pädagogisch, ist Ansprechpartner bei Problemen und hält Kontakt

Interesse geweckt?

Wenn Du Interesse am weltwärst-Programm hast, wende Dich einfach an:

Experiment e.V.

 

Gluckstraße 1

53115 Bonn/ Deutschland

Telefon: 0049 (0)228-95722-19

Email: Esta dirección electrónica esta protegida contra spambots. Es necesario activar Javascript para visualizarla Esta dirección electrónica esta protegida contra spambots. Es necesario activar Javascript para visualizarla

www.experiment-ev.de

 

EXPERIMENT CHILE

El Experimento de Convivencia Internacional en Chile

 

NZ Specialist Agent

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Barros Errázuriz 1954, Oficina 1602,

Providencia, Santiago, CHILE

Tel. +56 2 2481 6620

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Skype: experiment.chile

Email: eilchile@experiment.cl

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